Heute am 1. November ist Weltvegantag! Ein guter Grund für einen neuen Artikel. 🙂 Dieses Jahr ist das erste Mal, dass ich den Tag tatsächlich etwas feiere: In meiner Stadt findet nämlich ein großer veganer Brunch mit buntem Programm statt und daran werde ich teilnehmen. Natürlich ziehe ich nicht mit leeren Händen los, sondern steuere meinen Teil zum Buffet bei:

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Warum eigentlich vegan?

Eine Frage, die mir schon unzählige gestellt wurde, meistens vorhersehbar an Esstischsituationen… Es fällt mir eher schwer darauf zu antworten, weil ich mich mittlerweile in so vielen Facetten mit dem Thema auseinandergesetzt habe, dass keine Antwort dem gerecht werden könnte. Außerdem ist es für mich kein Kopfthema, sondern ein Herzensthema und das macht die Sache kompliziert, weil die meisten Menschen (glaube ich jedenfalls) eine intellektuelle Antwort erwarten. Nun ja, am einfachsten lässt sich wohl sagen, dass es keine wirklich gewichtigen Gründe gibt, tierische Produkte zu konsumieren, aber sehr viele Gründe die dagegen sprechen…

Ich möchte kurz die drei Ebenen nennen, auf denen eine vegane Ernährung meiner Meinung nach einen positiven Unterschied macht, ohne ins Detail zu gehen (es gibt ja bereits reichlich Information dazu finden):

  1. Ökologische Ebene: Umweltschutz, …
  2. Ethisch und moralische Ebene: Gegen Gewalt, Unterdrückung und Ausbeutung (von Mensch und Tier)
  3. Persönliche Ebene: eigene Gesundheit, Verhinderung (oder Verminderung) sogenannter „Volkskrankheiten“

Ich bin davon überzeugt, dass Ernährung ein Schlüsselelement sein kann und ist, wenn es darum geht „die Welt zu retten“ (für manche Ohren mag das jetzt vielleicht etwas hochtrabend klingen). Und es macht mich so traurig und auch wütend zu sehen, wie viele Menschen sich nach wie vor völlig unbewusst ernähren und ihre Augen, Ohren und ihr Herz verschließen, wenn es um tierische Lebensmittel geht. 😥

Kürzlich habe ich mir mal wieder (seit langem) eine Vegan-Doku angeschaut „Carne Vale – Fleisch lebe wohl!“, in der viele verschiedene Veganer*innen portraitiert werden. Einige Geschichten haben mich sehr berührt und zum Weinen gebracht – mir ist nochmal sehr bewusst geworden, weshalb ich mich damals entschieden habe vegan zu leben. Die Doku möchte ich hiermit jedem Leser und jeder Leserin ans Herz legen. Schaut sie euch an, dauert nur knapp 45 Minuten, die bestimmt keine verlorene Zeit sind! 🙂

Für heute soll es genug sein, nur noch eines:

Happy World Vegan Day! ❤ 🙂 🍏

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