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Mina grün

auf meinem Veg nach Utopia

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Obst

Frühstücksbrei aus Buchweizenkeimlingen

Seit ein paar Tagen experimentiere ich ein bisschen mit Buchweizenkeimlingen herum und habe etwas sehr köstliches und sättigendes für mich entdeckt: Frühstücksbrei aus Buchweizenkeimlingen und Obst! Getreidebreis (ob aus Haferflocken, Dinkelgries, Hirse oder Reis) mag ich sowieso sehr gerne und da hat es mich gereizt so etwas mal in Rohkostqualität auszuprobieren. Ich bin echt begeistert von meiner Kreation, das wird es definitiv häufiger geben! Einziger Nachteil ist natürlich, dass die Keimlinge über tagelang im Voraus vorbereitet werden müssen. Bei Buchweizen dauert es mindestens 2 Tage. Hier eine ausführliche Anleitung.

Für eine große Schale voll Brei habe ich folgende Zutaten verwendet:

1 Tasse (300ml) Buchweizenkeimlinge
ein großer Apfel 🍎
zwei (reife!) Bananen
ca. 150-200ml (gefiltertes) Wasser

→ Alles miteinander zu einer homogenen Masse pürieren.

Für obendrauf: Geschrotete Leinsamen und eine Banane in Scheiben.

Das Rezept lässt sich natürlich beliebig mit anderen Obstsorten und Toppings variieren.

Guten Appetit! ☺

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Sonnengetrocknet: Kiwi!

Manche Menschen jammern und klagen über dieses und jenes. Ich versuche stets die positiven Seiten zu sehen und eigentlich kann ich mir nur sehr wenige Dinge vorstellen, die mich wirklich runterziehen würden. So war zwar die Hitze der letzten Tage nahezu unerträglich, aber in gewisser Weise kam sie mir sehr gelegen: Eine perfekte Möglichkeit, um die Sonne zu nutzen und einige rohköstliche Snacks zu trocknen! 🙂 Ich besitze nämlich (noch) kein Dörrgerät und wenn man den Backofen zum Dörren verwendet, ist das so ein immenser unnötiger Energieverbrauch…

Durch  das Trocknen von Obst und Gemüse entstehen nicht nur leckere Snacks, sondern es ist außerdem eine praktische Art der Resteverwertung und Haltbarmachung! Ich hatte nämlich noch eine Menge leckerer Sachen von meiner letzten Containertour übrig, die verarbeitet werden mussten. So zum Beispiel vier wundervolle Bio-Kiwis. Wie ihr auf den Bildern bemerkt (habt) oder bemerken werdet, habe ich sie nicht geschält, die Schale ist nämlich essbar! Allerdings natürlich etwas haarig und somit möglicherweise ein bisschen gewöhnungsbedürftig für den einen oder die andere. 😀 Aber Bio-Kiwis esse ich seit ich das weiß nur noch mit Schale und sie löst sich beim Kauen leicht im Mund auf. Dadurch bleiben wertvolle Nährstoffe, die sich in und unter der Schale befinden, erhalten. Außerdem erspart es Arbeit! 😉

Ich habe die Kiwis in dünne Scheiben (ca. 3-5mm) geschnitten, nebeneinander auf einen Teller gelegt und das Ganze in die Sonne gestellt. Nach einigen Stunden habe ich die Kiwischeiben gewendet. Nach einem Tag in der Sonne (ca. 8-10 Stunden) waren sie gut durchgetrocknet. ☀

Inspiration für weitere sonnengetrocknete Snacks kommt in den nächsten Artikeln! 🙂

 

rohköstliches Bananen-Schoko-Eis

Weil es jetzt gerade die Tage so superheiß war, habe ich mir mehrmals Eiscreme auf der Basis von gefrorenen Bananen im Standmixer zubereitet. Das Eis ist dann praktischerweise immer direkt verzehrfertig, also hat eine optimale Konsistenz und muss nicht nochmal ins Gefrierfach. Außerdem sind Bananen recht neutral und lassen sich mit allem möglichen kombinieren (z.B. mit Aprikosen). Zusätzlich geben sie dem Eis eine ordentliche Süße, sodass keine anderen Süßungsmittel notwendig sind. Die Bananen sollten natürlich richtig schön reif sein, bevor sie eingefroren werden!

Ich liebe Schokoladeneis und da ich zur Zeit noch rohes Kakaopulver und rohe Kakaobohnen habe, kann ich es sogar 100% rohköstlich zubereiten, das ist doch mal was feines! 🙂

Für eine große Portion Eis habe ich hier von der Menge her etwa vier bis fünf gefrorene Bananen verwendet. Dazu kam noch ein halber Teelöffel Vanillepulver, fünf Kakaobohnen (geben dem Eis ein bisschen mehr Biss) und mehrere Esslöffel voll Kakaopulver (je nach Geschmack). Außerdem habe ich noch eine handvoll frisch gepflückte Zitronenmelisse mit dazugegeben. Alles schön püriert und dann getoppt mit etwas Kokosraspel – ein wahrer Genuss! ☀ 🍧 ☺

Papayakerne

Wie ihr in meinem letzten Artikel erfahren konntet, habe ich kürzlich eine große Menge köstlicher Früchte aus dem Müll gerettet. Darunter auch drei Papayas, eine Obstsorte, die ich mir normalerweise nicht kaufen würde (zu teuer und kommt von zu weit her). Ich habe Papayas überhaupt auch erst durchs Containern kennengelernt und freue mich nun immer, wenn ich mal wieder ein paar dieser Früchte erbeute. 🙂 Nicht nur das Fruchtfleisch verdient Aufmerksamkeit, sondern auch die Kerne sind etwas ganz Besonderes, das nicht weggeschmissen werden sollte! Nur mal so nebenbei: Ich habe gerade ein bisschen recherchiert und bin auf einen Shop gestoßen, der ein Tütchen mit 50g getrockneten Papayakernen für sage und schreibe 43,50€ verkauft! 😮

Das Geld lässt sich ganz einfach sparen… weiter unten mehr dazu! Aber was ist das Besondere an Papayakernen und was lässt sich überhaupt mit ihnen anfangen? Den Papayakernen werden verschiedene gesundheitsförderne Wirkungen nachgesagt: So helfen sie angeblich allgemein bei der Verdauung, reinigen den Darm und bekämpfen sogar Würmer und Parasiten im Verdauungstrakt. Außerdem wurden und werden sie teilweise als Verhütungsmittel beim Mann eingesetzt. Nähere Informationen zur Wirkung der Papayakerne lassen sich leicht anhand der entsprechenden Stichwörter mit Hilfe jeder Suchmaschine finden. 🙂

Papayakerne schmecken leicht pfeffrig und lassen sich in getrockneter Form gut aufbewahren. Ich fülle sie (gemischt mit Pfefferkörnern) in meine Pfeffermühle und benutze sie einfach zum Würzen. Da sie milder schmecken als Pfefferkörner, kann man auch ganze Papayakerne einfach so kauen oder zum Beispiel über Salate (oder andere Gerichte) streuen.

Papayakerne selbst trocknen:

Mit einem Löffel die Kerne aus der Frucht entfernen und am besten in einen Messbecher oder eine Schüssel geben, um restliches Fruchtfleisch mit Wasser abzuspülen. In einem Sieb abtropfen lassen und dann auf einen Teller, ein Backblech oder ähnliches geben. Im Sommer kann man die Papayakerne einfach in der Sonne trocknen lassen (bei mir hat es dann ungefähr einen Tag gedauert, bei ziemlich starker Sonneneinstrahlung). Im Winter geht es vielleicht auch auf der Heizung oder auf dem Kamin (je nach dem, was man für Möglichkeiten hat 😉 ). Aber in jedem Fall problemlos im Dörrgerät, sofern man eines besitzt, oder einfach im Ofen (bei 50°C und einen Spalt geöffnet, wenn es Rohkostqualität sein soll oder bei höherer Temperatur, dann geht es natürlich schneller). Hier ein paar Fotos, die ich im Laufe des Trocknungsprozesses aufgenommen habe:

Frisch aus der Tonne!

Mülltauchen, dumpstern, containern, Lebensmittel retten, … es gibt viele Begriffe dafür. Jedenfalls ist es ein Hobby, das ich vor etwa anderthalb Jahren für mich entdeckt habe. 😀 Am letzten Samstag habe ich mal wieder einen Superfund gelandet und ein bisschen dokumentiert. In den nächsten Blogartikeln werde ich berichten, was ich daraus an Leckereien zubereitet habe…

Meine Beute :-)
Meine Beute! (Übrigens nur ein kleiner Teil der geretteten Bananen…)

Einerseits freue ich mich immer riesig, wenn ich so tolle Sachen finde, aber andererseits macht es mich auch traurig und wütend, wenn ich sehe wie viele gute Dinge weggeschmissen werden… Ich kann sogar an der Tonne wählerisch sein und nur „die besten“ Sachen nehmen. Verdammt! Hier in Deutschland leben wir in so extremem Überfluss und an anderen Orten auf unserem Planeten sterben Menschen an Hunger! 😦

Aber ich versuche mir stets meine positive und optimistische Grundhaltung zu bewahren und bin zum Beispiel auch richtig begeistert von foodsharing, was ja in relativ kurzer Zeit schon so eine große Sache geworden ist und stetig wächst! 🙂

Zu den Themen Lebensmittelverschwendung und Welternährung sind folgende Filme von Valentin Thurn (Mitbegründer von Foodsharing) eigentlich Pflichtprogramm für jeden verantwortungsbewussten Menschen: „Taste the Waste“, „die Essensretter“ und „10 Milliarden“! 🙂

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